Reiseübelkeit im Reboarder

Es wird oftmals vermutet, dass Reiseübelkeit von einem rückwärtsgerichteten Kindersitz verursacht wird. Dieses Vorurteil stimmt aber nicht!  Reiseübelkeit tritt auf, egal ob ein Kind in einem vorwärts- oder rückwärtsgerichteten Kindersitz sitzt.

Kinder zwischen 2-10 Jahren leiden sehr selten unter Reiseübelkeit. Der Hauptgrund, der Kindern Übelkeit bereitet sind zuviele Umwelteinflüsse, die durcheinander Signale an das Gehirn senden. Dies führt dazu, dass das Sehen und das Gleichgewichtsorgan miteinander in Konflikt geraten und die Person sich schlecht fühlt.

Die ersten Zeichen für Reiseübelkeit sind Gähnen, Benommenheit und ein bleiches Gesicht. Wir haben 6 Gründe aufgeführt, um Reiseübelkeit bei Kinder zu vermeiden und trotzdem 5x sicherer in ihrem Reboarder zu fahren.

1. Schlaf

Übelkeit kann reduziert werden, wenn Sie Ihr Kind in eine Ruheposition bringen sodass es sich entspannen kann und die Augen schließt. Schlafen ist oft ein schneller Weg Symptome zu lindern, weil das Kind weniger bewegungsanfällig im Schlaf ist.


2. Pausen machen

Regelmäßige Pausen mit Bewegung an der frischen Luft helfen Ihrem Kind sehr.


3. Vermeiden Sie große Mahlzeiten

Versuchen Sie vor und während einer Autofahrt große und schwere Mahlzeiten zu vermeiden. Es ist besser kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen und regelmäßig etwas zu trinken. Lassen Sie ihr Kind Wasser trinken und vermeiden Sie fettes Essen!


4. Temperaturen

Halten Sie das Auto kühl! Bevorzugen Sie leichte Kleidung vor warmer, dicker Kleidung für Ihr Kind!


5. Fahren Sie sicher und vorsichtig

Fahren Sie vorsichtig, starkes Bremsen und Beschleunigen verschlimmert die Symptome von Reiseübelkeit.


6. Schauen Sie nicht nach unten

Wenn Ihr Kind unter Reiseübelkeit leidet, ist es nicht gut ein Buch zu lesen oder auf ein Tablet zu schauen. Lesen bzw. Fernsehen beschleunigt Reiseübelkeit. Lassen Sie Ihr Kind aus dem Fenster schauen und lassen Sie es Dinge fokussieren, die weiter weg sind vom Auto. Nutzt Ihr Kind einen Reboarder, befestigen Sie einen Spiegel am Rücksitz, sodass Ihr Kind den Horizont vor Ihrem Auto sehen kann.  Sie können auch eine Zeit lang das Seitenfenster zuhängen, sodass Ihr Kind lernt, vorbeiziehende Dinge durch die Heckscheibe zu betrachten, die sich langsamer bewegen.

 

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