Die 5 häufigsten Mythen über das Rückwärtsfahren – und unsere Antworten darauf


Kennst du ein Elternteil, das sein Kind vorwärtsfahren lässt – aus Angst, die Beine könnten nicht in den Sitz passen? Oder bist du vielleicht sogar selbst diese Person? Eines können wir dir sagen: Die meisten dieser Mythen sind nicht wahr. Deshalb ist es an der Zeit, über die beliebtesten Reboarder-Legenden zu sprechen. Bist du bereit?


Nummer 1: Mein Kind wird sich bei einem Unfall die Beine brechen.

Ein Knochenbruch tritt in der Regel dann auf, wenn mehr Kraft auf den Knochen einwirkt, als er aushalten kann. Viele Menschen glauben, dass sich ihr Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz (Reboarder) bei einem Aufprall die Beine bricht, weil es zu wenig Beinfreiheit hat.

Warum das nicht stimmt? Weil die Beine nicht auf etwas Hartes treffen. Die Beine werden stärker in den Kindersitz, näher an den Körper gedrückt und bleiben geschützt. Gleichzeitig ist der empfindliche Nackenbereich deines Kindes in einem Reboarder besonders sicher und besonders gut geschützt, wenn es zu einem Unfall kommt – einer der großen Vorteile des Rückwärtsfahrens.

Die Gefahr eines Beinbruchs bestünde nur, wenn der Reboarder samt Kind in Richtung Rücksitz prallen würde. Um das zu verhindern, verfügen unsere Reboarder über zusätzliche Sicherheits-Features wie zum Beispiel automatische Überrollbügel oder automatische Spanngurte.

Kurz gesagt: Das Risiko für dein Kind, sich in einem unserer Reboarder die Beine zu verletzen, ist sehr gering.

Nummer 2: Meinem Kind wird schlecht, wenn es rückwärtsfährt.

Übelkeit im Auto hat nichts mit dem Kindersitz zu tun. Wenn deinem Kind beim Autofahren schlecht wird, hat das meistens mit einem bestimmten Vorgang im Gehirn zu tun. Bei manchen Kindern ist das leider so. Du kannst deinem Kind helfen, indem du auf eine angenehme Temperatur im Auto achtest, auf große Mahlzeiten vor dem Autofahren verzichtest und dafür sorgst, dass dein Kind aus dem Fenster schauen kann. Unser Tipp: Singen und lustige Spiele lenken wunderbar von Übelkeit ab!

Kurz gesagt: Übelkeit im Auto wird in der Regel nicht von der Fahrtrichtung beeinflusst, sondern ist individuell.

Nummer 3: Ich fahre immer vorsichtig und wir fahren nur kurze Strecken.

Wenn ein Unfall passiert, ist es unerheblich, wie weit die Strecke war. Viele Unfälle geschehen ganz in der Nähe deines Zuhauses. Deshalb können wir dir nur empfehlen, auch bei kurzen Strecken keine Kompromisse bei der Sicherheit zu machen – egal, wie gut du Auto fahren kannst. Du hast keinen Einfluss auf die anderen Verkehrsteilnehmenden oder die Rahmenbedingungen im Straßenverkehr. Rückwärtsfahren bietet deinem Kind im Falle eines Unfalls den bestmöglichen Schutz.

Kurz gesagt: Selbst, wenn du vorsichtig fährst, andere tun das vielleicht nicht. Unfälle können sich auch nur wenige Kilometer von deinem Zuhause entfernt ereignen. Bis zum Schulalter ist Rückwärtsfahren immer die sicherste Option für dein Kind.

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Nummer 4: Die Beine meines Kindes haben einfach keinen Platz.

Ein Kind ist kein Mini-Erwachsener. Ein Kind hat einen völlig anderen Körper – mit unterschiedlicher Knochen- und Gelenkstruktur. Die Folge: Der kindliche Körper ist flexibler als der eines ausgewachsenen Menschen. Kinder können ihre Beine auf unterschiedlichste Art bewegen, was für einen Erwachsenen unmöglich ist. Viele unserer rückwärtsgerichteten Kindersitze passen sich der Größe deines Kindes sogar an – zum Beispiel der Axkid Minikid 4, der deinem Kind bis zu 30 Zentimetern mehr Beinfreiheit gibt. Plus: Axkid Autositze wurden extra so konzipiert, dass dein Kind auch im Schneidersitz sitzen kann – was für Kinder übrigens eine sehr natürliche Sitzhaltung ist.

Für dich sieht das vielleicht unbequem aus. Sehr wahrscheinlich ist es das jedoch nicht, und dein Kind fühlt sich pudelwohl. Vermutlich ist es so, dass du dir diese Sitzposition deshalb nicht vorstellen kannst, weil sie dir naturgemäß schwerer fällt als deinem Kind.

Kurz gesagt: Der kindliche Körper ist viel flexibler und kann bequem im Reboarder sitzen.

Nummer 5: Mein Kind kann nicht rausgucken.

Es ist ein Trugschluss, dass Kinder beim Vorwärtsfahren so viel sehen. Eigentlich blicken sie nur auf den Fahrer- oder Beifahrersitz. Das ist beim Reboarder anders: Dort können Kinder bequem aus den Seitenfenstern und sogar der Heckscheibe schauen. Unterhaltungsprogramm garantiert! Außerdem haben wir den praktischen Axkid Spiegel für den Rücksitz im Angebot. Damit kannst du jederzeit Blickkontakt zu deinem Kind aufnehmen.

Für uns bei Axkid spricht die Sicherheit eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes für sich. Wir hoffen, wir konnten ein paar der häufigsten Mythen ausräumen und dir zeigen, wie sicher das Rückwärtsfahren für deinen größten Schatz ist. Solltest du weitere Bedenken oder Fragen haben, melde dich gerne bei uns.

Für uns hat die Sicherheit des rückwärtsgerichteten Fahrens immer Vorrang vor Vorurteilen wie diesen. Im Interesse aller Kinder hoffen und wünschen wir die Einsicht aller Eltern!