Wann ist mein Kind bereit für einen Folgesitz?

Wenn es um die Sicherheit von Kindern im Auto geht, müssen Eltern jede Phase des Wachstums und der Entwicklung ihres Kindes im Auge behalten. Eine der wichtigsten Entscheidungen, die Eltern treffen, ist die Frage, wann sie ihr Kind von einem Reboarder auf einen Folgesitz umsteigen lassen. Bei dieser Entscheidung sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel das Gewicht, die Größe und das Alter des Kindes.

Es wird empfohlen, dass Eltern ihre Kinder so lange wie möglich rückwärtsfahren lassen und erst auf einen Folgesitz umsteigen, wenn das Kind über die Größen- und Gewichtsgrenzen des Reboarders hinausgewachsen ist. Idealerweise sollte ein Kind bis zum Alter von 6-7 Jahren rückwärtsfahren.

Um sicherzustellen, dass der Folgesitz optimal zum Kind passt, sollten Eltern die folgenden sechs Faktoren beachten.

1. So lange rückwärts wie möglich

Kinderärzte und Sicherheitsexperten empfehlen, Kinder so lange wie möglich in Reboardern zu transportieren. Solche rückwärtsgerichteten Kindersitze schützen den Kopf, den Hals und die Wirbelsäule des Kindes im Falle eines Unfalls. Diese Position ist besonders wichtig für Babys und Kinder bis zu 6-7 Jahren, deren Kopf einen bedeutend größeren Anteil ihres Gesamtgewichtes ausmacht als bei Erwachsenen.

2. Der Rücken ist an die Rückenlehne des Folgesitzes angeschmiegt

Wenn das Kind für den Folgesitz bereit ist, ist es wichtig, dass es richtig in ihm sitzt. Das Kind sollte sich mit dem Rücken an den Folgesitz anschmiegen und nicht nach vorn lehnen. Diese Position trägt dazu bei, dass der Folgesitz das Kind im Falle eines Unfalls angemessen schützen kann.

3. Die Knie beugen sich an der Kante des Sitzes

Die Knie des Kindes sollten sich an der Kante des Folgesitzes beugen. Wenn sich die Knie des Kindes nicht beugen können, ist der Sitz zu tief und bietet bei einem Unfall möglicherweise keinen ausreichenden Schutz. Eltern sollten deshalb in Erwägung ziehen, ihr Kind länger rückwärtsgerichtet sitzen zu lassen, oder bei Bedarf einen Folgesitz mit einem schmaleren Sitzbereich für ihr Kind wählen.

4. Beckengurt über Oberschenkeln, nicht über dem weichen Bauch

Der Beckengurt sollte auf den Oberschenkeln des Kindes und nicht auf dem weichen Bauch liegen. Diese Position stellt sicher, dass die Hüften und das Becken des Kindes, die stabiler sind als der Bauch, die Kraft eines eventuellen Aufpralls absorbieren.

5. Schultergurt zwischen Hals und Schulter

Der Schultergurt sollte eng zwischen Hals und Schulter des Kindes anliegen, ohne den Hals zu berühren oder von der Schulter zu rutschen. Wenn der Schultergurt nicht richtig sitzt, müssen die Eltern möglicherweise einen Kindersitz mit einem verstellbaren Schultergurt wählen.

6. Korrektes Sitzen. Kein Lümmeln. Keine Spielerei mit dem Sicherheitsgurt usw.

Das Kind sollte aufrecht in seinem Folgesitz sitzen und nicht mit dem Sicherheitsgurt spielen. Wenn das Kind nicht richtig sitzt, ist es im Falle eines Unfalls möglicherweise nicht ausreichend geschützt.

Zusammengefasst: Eltern müssen, wenn es um die Sicherheit von Kindern im Auto geht, je nach Alter, Gewicht und Größe ihres Kindes den richtigen Sitz wählen. Beim Übergang von einem Reboarder zu einem Folgesitz sollten Eltern diese sechs Richtlinien befolgen. So ist sichergestellt, dass das Kind richtig sitzt und im Falle eines Unfalls ausreichend geschützt ist.

Indem du dein Kind so lange wie möglich rückwärtsfahren lässt, schützt du Kopf, Nacken und Wirbelsäule des Kindes am besten. Anschließend sorgt ein ideal angepasster Folgesitz für den bestmöglichen Schutz deines Kindes.

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